Bericht zur Rhönklub Frauenwanderung 2026

Am ersten Wochenende des Wonnemonats Mai trafen wir uns zu alljährlichen Frauenwanderung. Startpunkt war Rothenkirchen im Hünfelder Land. Bei schönstem Sonnenschein nahmen wir uns für den ersten Tag den Burgpfad vor. Nach einem kurzen Anstieg wanderten wir durch den schattigen Wald zum Rastplatz, wo wir unser Frühstück einnahmen. Weiter ging es in Richtung der 245 Millionen Jahre alten „Langen Steine“.

Anschließend stand uns der schweißtreibende Anstieg zur Burg Hauneck bevor. Oben angekommen wurden wir mit einem herrlichen 360 Grad Rundumblick auf das Knüllgebirge, den Hohen Meissner, den Vogelsberg, die Hohe Rhön, den Thüringer Wald und das Land der weißen Berge belohnt. Nach einem kurzen Abstieg nach Oberstoppel verwöhnte man uns dort mit Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken im „Hexenhäuschen“.

Danach nahmen wir die letzte Etappe bis nach Steinbach in Angriff. Nach ca. 18 km in der „Unteren Mühle“ angekommen, hatten wir uns zuerst ein kühles Getränk im Biergarten verdient. Nachdem wir die liebevoll eingerichteten Zimmer bezogen und das Abendessen eingenommen hatten, verbrachten wir noch einige gemütliche Stunden im Hof des Mühlenidylls.

Der zweite Tag begann mit einem vielfältigen Frühstücksbüffet. Gut gestärkt machten wird uns auf dem Kegelspielradweg nach Burghaun. Hier stiegen wir in den Zug und fuhren in 4 Minuten bis nach Hünfeld. Vom dortigen Bahnhof wanderten wir über die Flur mit den vielen momentan wunderschön gelb blühenden Rapsfeldern nach Sargenzell. Von dort aus ging es weiter über den Golfplatz zur Gaststätte „Praforst“ zu einer längeren Pause.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, nahmen wir den Wanderweg durch den Wald nach Marbach und weiter zur Zellmühle. Zum gemütlichen Abschluss hier angekommen, saßen wir zum Abschluss noch einmal bei einem guten Essen zusammen und ließen das Wochenende mit den vielen schönen Erlebnissen und guten Gesprächen unterwegs noch einmal Revue passieren. Mit ein wenig Überredungskunst wurde auch noch die Wanderführung für das nächste Jahr festgelegt, auf das wir uns jetzt schon freuen.

Die Wanderführerinnen Silke und Anette